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Der Zürcher Wald, der zu rund einem Drittel der Kantonsfläche bewaldet ist (49'700ha), gehört verschiedenen Eigentümern, d.h. die Waldflächen gehören zu 41% der öffentlichen Hand (Bund, Kanton, Gemeinden) und der Rest von 59% gehört den Korporationen (12%) und Privaten (47%).
Der Wald ist per Gesetz allen Personen frei zugänglich, obwohl dieser mehrheitlich im Privatbesitz ist. Dass ein Waldbesuch zu jeder Jahreszeit stets respektvoll gegenüber der Natur und Waldbesitzer erfolgen soll, dürfte allen klar sein. Aber was darf ich als Waldbesucher überhaupt tun und was nicht? Was wird von einem erwartet? An wen kann ich mich bei Fragen wenden?
Die Arbeitsgemeinschaft für den Wald AfW hat dazu ein Wald-Knigge erarbeitet und ein Video erstellt.
Das Amt für Landschaft und Natur des Kanton Zürichs hat weitere Merkblätter zum Thema "Besucher im Wald" und "Veranstaltungen im Wald" herausgegeben.
Falls Sie Fragen rund um unseren Wald haben, so können Sie sich direkt an unseren Förster Daniel Dahmen wenden, oder natürlich an den Vorstand der Haferholzkorperation.
Wir wünschen Ihnen viel Spass, erholsame und genussvolle Momente in unserem Wald.
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Seit Anfang 2025 gibt es in unserem Privatwald eine Altholzinsel (violette Fläche auf Bild) mit einer Fläche von ca. 10'000 m² (1 Hektare).
Eine Altholzinsel ist eine Waldfläche, die man während mindestens 25 Jahre sich selbst überlässt. D.h. die auf dieser Fläche stehenden Bäume werden bis zu ihrem natürlichen Zerfall stehen gelassen und diese Fläche wird mindestens bis ins Jahr 2050 nicht bewirtschaftet. Die Voraussetzung, eine Altholzinsel auszuscheiden ist, dass bereits eine Mindestmenge an Totholz, aber auch viele lebende Bäume vorhanden sein müssen, damit Altholzinseln ihre Funktion wahrnehmen können.
Der Specht benötigt Totholz als Lebensraum und seine Höhlen werden besiedelt von vielen verschiedenen Arten wie Käuze, Siebenschläfer, Baummarder, Insekten etc. In Europa wurden total 58 Tierarten festgestellt, die Spechthöhlen als echte Nachnutzer oder Höhlenkonkurrenten nutzen.
Dies ist eine einmalige Gelegenheit den Wald zu beobachten, wie sich dieser entwickelt ohne Eingriff des Menschen und wir laden Sie ein, sich regelmässig ein eigenes Bild von unserer Altholzinsel in den kommenden Jahren zu machen.
Wir sind gespannt, wie sich unsere Altholzinsel entwickeln wird und werden an dieser Stelle gelegentlich informieren.